eine träne.
leise, ganz leise rollt sie meine wange runter.
ich gucke raus und sehe, wie die regentropfen
auf dem kalten boden aufprallen.
ich sehe, wie der wind durch die blätter tanzt.
mein blick schweift durch den ganzen raum.
überall sehe ich bilder und birefe.
mein blick bleibt an deinem bild hängen.
ich starre es an, renne hin, reiß es ab, falle schluchzend auf den boden.
das bild, in den händen.
die träne lößt sich und fliegt auf das papier.
die farben verschwimmen.
ich lehne mich gegen die wand, umschlinge meine beine,
lege meinen kopf auf die knie und weine.
ein luftzug streift meine schulter, ich sehe zur seite.
ich sehe dich, du hockst neben mir und legst deinen kopf auf meine schulter.
ich will deine hand berühren, doch du lößt dich in luft auf.
der raum ist ein meer aus tränen und ich bin kurz vor dem ertrinken.

1 Kommentar:
der text ist wunderschön traurig.
ich mag dein neues design.<3
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